Erfolgsgeschichte: Die Erfindung des Döner

© irisfoto - Fotolia.com

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In Deutschland gibt es mittlerweile seit Jahrzehnten den Trend zum Fast Food. Dabei hat wohl jede Stadt neben den großen Ketten so sein eigenes charakteristerisches Produkt. In Berlin ist dies wohl unumstritten der Döner, auch wenn dieser klar von der Curry Wurst Konkurrenz bekommt. Doch zurück zum Döner. Diesen gibt es mittlerweile seit über 30 Jahren in Deutschland, denn zu dieser Zeit wurde er erfunden.

Genauer gesagt sogar im Jahre 1972. So geschah dies jedoch nicht, wie viele glauben mögen, in der Türkei, sondern eben in der Hauptstadt Berlin. Doch immerhin war es ein Türke, der dieses Fast Food erfand. Dieser war damals als Gastarbeiter in Deutschland und hatte irgendwann keinen Job mehr und versuchte sich deswegen im gastronomischen Bereich. Seine erste Dönerbude machte er dann am Zoologischen Garten auf. Dort verkaufte er in einer normalen Berliner Schrippe Fleisch vom Drehspieß mit etwas Salat und Zwiebeln. So sah dann der erste Döner aus. Jedoch sicherte er sich damals nicht die Marke, weswegen schnell weitere Dönerbuden folgten, an denen er jedoch nichts verdiente. 

Die meisten neuen Stände verwendeten anstatt der Schrippen türkisches Fladenbrot, so wie es heute auch noch üblich ist. Hinzu kamen außerdem mehrere Gemüsesorten und verschiedene Saucen. 

Wenn man sich heute den Döner anschaut und mit dem damaligen vergleicht, so hat sich einiges getan. So gibt es heute viel mehr Unterschiede zwischen einzelnen Dönern, da es mittlerweile auch ChickenDöner oder Döner mit Schafskäse gibt. Hinzu kommt außerdem, dass sich daraus ein ganzer Wirtschaftssektor entwickelt hat und Deutschland sich als Döner-Exporteur Nummer 1 bezeichnen darf. Nur der Erfinder des Döners in den 70er Jahren hat, abgesehen von der Geschichte, die er erzählen kann, keinen Anteil an der ganzen Erfolgsgeschichte.

Was mache ich mit all den Bildern, die mein Kind gemalt hat?

© opicobello - Fotolia.com

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Kinder sind wohl das Schönste, was es auf der Welt und im Leben geben kann. Nicht nur dass sie unsere Zukunft sind, irgendwann für einen sorgen können und einem die Zeit auf Erden so sehr versüßen. Sie sind ein Teil von einem. Sie tragen die eigenen Gene und ähneln einem in den meisten Fällen in so vielen Dingen, dass man sich selbst in ihnen wiederfinden kann. Und so tut man alles, um dem eigenen Nachwuchs das Leben so schön wie möglich zu machen. Das muss nicht zwangsläufig mit finanzieller Sicherheit einhergehen. Ein Kind muss nicht drei Mal im Jahr in den Urlaub fliegen, um glücklich zu sein. Es muss nicht immer das teuerste und neueste Spielzeug haben, um Spaß zu haben. Viel mehr ist es von Bedeutung, dass man für seine Kleinen da ist, dass man sich Zeit für sie nimmt und sie bei allem so viel Unterstützung wie möglich bereitstellt.

Frühkindliche Förderung gehört zu den beliebtesten Themen im Kleinkindbereich. Wie weit und wie ausgeprägt diese gehen bzw. sein muss, wird nur selten verraten. Man soll die Kinder nicht überfordern oder bedrängen, offen für alles sein und sie selbst entscheiden lassen, was sie machen möchten. Der kreative Einstieg beginnt in der Regel mit dem Malen und Basteln. Aus unkoordinierten Strichen und Kreisen, unwillkürlich ausgeschnitten Papierfetzen werden nach und nach kleine Kunstwerke. Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg, der mit zahlreichen Versuchskunstwerken verbunden ist.

Da stellt man sich die Frage, was man mit diesen “Versuchen” machen soll? Bei einem ausgeprägtem Mal- und Bastelsinn häufen sich so schnell zahlreiche Exponate an, die nicht immer ausstellungswürdig sind. Vielleicht Wegwerfen? Das kann zu dramatischen Krisensituationen führen, bei dem die Kleinen weinend in der Ecke sitzen. Dann doch lieber aufbewahren, an Großeltern, Onkel und Tante verschenken oder im Keller verstauen. Oder warten, bis der Nachwuchs das Aussortieren für sich entdeckt hat.

Schokolade macht schlank

panthermedia.net Sven Hoppe

panthermedia.net Sven Hoppe

Nach Überlieferung des Maya-Volkes war es ein Stoff göttlichen Ursprungs. Bei dem heutigen ernährungsbewussten Bürger hat er etwas Teuflisches. Die Rede ist von Schokolade, dem kakaohaltigen Genussmittel, das den kalorienzählenden Mitbürgern unter uns bei regelmäßigem Verzehr den Schlaf rauben mag. “Enthält viel Zucker und macht fett”, ist das fachkundige Urteil über die Süßigkeit.
Überraschend nur, dass eine Gruppe Wissenschaftler von der University of California in San Diego genau das Gegenteil herausgefunden haben will. Untersucht wurden für die Fallstudie wurden ungefähr tausend Probanden herangezogen, deren Essgewohnheiten mit ihrem BMI (Body-Mass-Index) abgeglichen wurden. Teamleiterin Beatrice Golomb kam nach Auswertung der Untersuchung zu dem Schluss, “dass regelmäßiger Konsum von Schokolade mit einem geringeren BMI in Zusammenhang steht”.

Das Ergebnis stellt die Forscher vor die Aufgabe den genauen Zusammenhang erklären zu können, lässt aber die Vermutung zu, dass der Teil der Probanden, der einem kalorienhohen Verzehr vom Süßstoff gefrönt hatte, durch eben jenen einen angeregten Stoffwechsel entfachte , der den Kalorienüberschuss kompensieren konnte. Außerdem geht das US-Wissenschaftlerteam davon aus, dass nicht die reine Kalorienzahl entscheidend ist, sondern auch die Zusammensetzung beim Ansetzen von Gewicht eine Rolle spielen könnte.

Zu den Untersuchungen ist anzumerken, dass nicht angegeben wurde, welche Schokolade für die Tests verzehrt wurde. Auch wurden bei der Studie Menschen außen vor gelassen, die zum Zeitpunkt der Test an Herzerkrankungen oder Diabetes litten. Die Probanden waren US-Amerikaner  mit einem Durchschnittsalter von 57 Jahre und mit einem BMI von 28, wodurch sie für ihr Alter als übergewichtig gelten. Erwähnenswert ist überdies, dass ungefähr zwei Drittel der Teilnehmer männlichen Geschlechts waren.

Felsentherme in Gastein

© flutreiz - Fotolia.com

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Der tägliche Berufsalltag nagt am Körper und der Seele. Für viele Menschen ist es daher wichtig, eine Entspannung zu finden. Gibt man sich die Ruhezeiten nicht, läuft man Gefahr, dass psychische Krankheiten, wie beispielsweise Depressionen oder Burnout, das Übrige tun. Dabei bieten vor allem die mineralreichen Thermen eine beruhigende Abwechslung, um wieder neue Kraft für den Alltag zu schöpfen.

Doch auch bei Thermen gibt es viele Bäder, die nicht zu empfehlen sind und weit hinter den Erwartungen zurück liegen. Die Felsentherme Gastein ist jedoch nicht so eine. Ingesamt fließen hier täglich eine Million Liter natürliches Thermalwasser in die Becken, um für die Besucher eine entspannungsbringende Ablenkung darzustellen. Doch nicht nur das Wasser ist eines der Punkte, die die Besucher der Gasteiner Therme aufhorchen lassen, sondern auch die Art und Weise wie das Thermalbad eingebettet ist.

Und auch für eine Familie wird hier etwas geboten. Denn wenn die großen Erwachsenen lieber der Entspannung in den Thermalbädern frönen wollen, gibt es daneben auch noch eine Erlebnisrutsche, die mit ihren siebzig Metern jedes Kind zum fröhlichen Schreien bringt. Doch das ist nicht alles, was das Thermalbad zu bieten hat, denn auch der Service wird in diesem Bad groß geschrieben. Denn neben dem mineralvollen Wasser finden sich auch noch eine Felsengrotte, Massageliegen, Geysire und ein Strömungspool an, indem man bestimmt auch viel Spaß neben dem Entspannen haben kann.

Und auch für die sportlichen Besucher und Menschen, die an ihrer körperlichen Fitness arbeiten wollen, ist gesorgt: Denn wer nach einem Aufenthalt im Außen- und Relaxingbereich genug entspannt hat, kann danach noch unter freien Himmel im 24 Grad warmen Wasser seine Bahnen schwimmen. Daneben erwartet dem Besucher auch noch eine fantastische Saunawelt und so ist die Felsentherme in Gastein eine Empfehlung wert.

Kohlenhydrate – Feind der Diät?

Kohlenhydrate © evgenia sh - Fotolia.com

Kohlenhydrate © evgenia sh - Fotolia.com

Wer eine Diät machen will, hört meist als erstes: Finger weg von Kohlenhydraten! Fast wie eine Todsünde gilt der Verzehr am Abend. Denn so laufe man erst recht Gefahr, unerwünschte Pfunde auf die Hüften zu bekommen. Stattdessen helfe eine Ernährung, die vor allem auf Eiweiße beschränkt sei. Das bedeutet, Nudeln und Brot sind tabu. Für viele ist das schwer vorstellbar und es stellt sich die Frage, ob Kohlenhydrate wirklich so schlimm sind, wie der Ruf sagt. Die Antwort ist recht einfach und mag allen gefallen, die Liebhaber von einem schönen Frischkäse-Brot zum Frühstück oder einem Teller Pasta zu Mittag sind. Denn bei Kohlenhydraten muss man schlicht unterscheiden zwischen guten und schlechten. Dabei gilt es, sich am so genannten glykämischen Index der Produkte zu orientieren.

Schlechte Kohlenhydrate besitzen einen hohen Glyx-Index. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel schnell an, Insulin wird ausgeschüttet, wodurch der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Laut Experten führt dieser schnelle Wechsel von An- und Abstieg dazu, dass der Körper schneller Fett ansetzt. Außerdem kommt es nicht selten zu Heißhunger, denn der Zucker aus den schlechten Kohlenhydraten wird recht schnell in Energie umgewandelt – die aber nicht lange anhält. Dagegen haben gute Kohlenhydrate – auch komplexe Kohlenhydrate genannt – einen niedrigen Glyx-Index. Dies ist zum Beispiel bei Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten der Fall. Hier steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an, weil die komplexen Kohlenhydrate zuerst aufgespalten werden müssen. So kommt auch der Hunger nicht so schnell wieder.

Das Fazit ist also, dass man nicht vollständig auf Kohlenhydrate verzichten muss. Dafür spricht auch eine Studie aus den USA. Demnach führt der Verzicht dazu, dass das Gehirn langsamer arbeitet und die Reaktionszeit deutlich schlechter ausfällt. Außerdem gelten Kohlenhydrate bei Frauen als Glücklichmacher. Wer abnehmen möchte, sollte auf die richtige Menge an Kalorien achten, die zu sich nimmt. Denn wer mehr verzehrt, als er verbraucht, nimmt zu. Dann sind auch Kohlenhydrate erlaubt, wenn sie zu der Gruppe der guten gehören und abends nur sparsam auf dem Speiseplan landen.

Studie: Wann leiden Kinder unter Stress? (24.1)

Kind Stress © DenisNata - Fotolia.com

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Eine neue Studie aus Malaga untersucht Stressfaktoren bei Kindern. Stress kann im Allgemeinen zu Höchstleistungen führen, wird er jedoch übermäßig resultieren gesundheitliche Schäden für Körper und Geist daraus.

In Malaga wurden insgesamt 1000 Grundschüler zum Thema Stress befragt. Anhand der Ergebnisse entwickelte die Forschergruppe einen Katalog mit den 25 häufigsten Stresssituationen. Diese unterteilen sich in die Kategorien Schule, Familie und Gesundheit. Bei den befragten Kindern wurde darüber hinaus die Cortisol-Konzentration im Körper gemessen kurz nach dem Aufstehen. Cortisol gilt als hormonieller Indikator zum Nachweis von Stress bei Kindern.

Allgemein gehört Stress mittlerweile zum Alltag der Kinder durch immer höhere Anforderungen in der Schule und im Alltag. Die Ausschüttung von Stresshormonen kann für den Körper anregend wirken und zu besseren Leistungen führen. Oberste Priorität sollte aber sein das Kind nicht zu überfordern und Aufgaben so zu wählen, dass sie zu bewältigen sind. Sind die Belastungen zu groß, können gesundheitliche Schäden die Folge sein. Zu den häufigsten Stresssymptomen gehören Schlafstörungen, Leistungsabfall und im schlimmsten Fall sogar Depressionen.

Zu wirklich neuen Ergebnissen auf dem Feld der Stressforschung kommt die Studie jedoch nicht. Die häufigsten Stressauslöser bei Kindern sind die Sorge um das eigene Aussehen, zu wenig Aufmerksamkeit in der Familie (meist wegen zwei berufstätigen Eltern) und ein überhohes Maß an Freitzeitaktivitäten, die neben der Schule kaum zu bewältigen sind. Besonders Kinder, die neben der Schule noch Leistungssport oder ähnliches betreiben, klagen von Stress.

Anhand der Studie lassen sich einige Maßnahmen ableiten, die Kindern dabei helfen können mit Stresssituationen besser umzugehen, bzw. Stress verarbeiten zu können.

Oberste Priorität haben hierbei die Eltern. Ein stabiles soziales Umfeld und ein fürsorgliches Elternhaus geben den Kindern eine Sicherheit, die sich wiederum positiv aufs Gemüt auswirkt. Aber auch Charaktereigenschaften können Stress unterschiedliche ausprägen. Menschen mit einer inneren Stärke und Humor neigen eher dazu mit Stress umgehen zu können, als ewige Zweifler.

 

 

Forschung: Spinnenseide soll Blinden helfen

 

© Igor Tarasov - Fotolia.com

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Manchen machen sie richtige Angst, viele ekeln sich vor ihnen – die Rede ist von Spinnen. Dabei fanden Forscher vor kurzem heraus, dass die Seidenfäden der Radnetzspinne über viele Eigenschaften verfügen, die sich der Mensch zum Vorteil machen könnte.

Die Fäden der Radnetzspinne weisen Besonderheiten auf im Hinblick auf die Belastbarkeit und Dehnungsfähigkeit. Sie können enormem Gewicht standhalten und sich sehr weit dehnen ohne zu zerreißen. Forscher nutzen diesen Umstand zur Erforschung neuer Möglichkeiten um Unfallopfern und Blinden zu helfen.

Ein wissenschaftliches Team aus Leipzig und Hannover nutzt die Seidenfäden der Spinne um neue Hautzellen zu züchten, die dann zum Einsatz kommen können bei dringend benötigten Hauttransplantationen. In verschiedenen Experimenten wurde herausgefunden, dass die gezüchteten Hautzellen immunbiologisch verträglich sind,d.h. sie werden vom Körper nicht abgestoßen und es kommt zu keinen Fremdreaktionen oder Verkapselungen.

Die Seidenfäden werden gewonnen indem die Spinnen “gemolken” werden. Die Fäden werden dann auf ein Rechteck gespannt und Hautzellen darauf aufgetragen. Versorgt man die Hautzellen mit ausreichenden Nährstoffen und Wärme kommt es zu einem Zellwachstum. In Tierversuchen wird nun experimentiert inwiefern die Haut anwächst.

Experten sprechen davon, dass durch dieses Verfahren auch schon in naher Zukunft das Züchten von neuen Nervenzellen möglich sein soll. Dies ist besonders interessant für Blinde. Wenn etwa durch einen Unfall der Sehnerv durchtrennt wird, erblinden bis jetzt die Patienten hoffnungslos, da das körpereigene Zellmaterial nicht in der Lage dazu ist die Verbindung zum Sehnerv wieder herzustellen, hier könnten die Transplantationen Abhilfe schaffen.

Da auf längere Sicht gesehen die natürlichen Ressourcen zur Gewinnung von den Seidenfäden nicht ausreichen, haben Forscher nun ein Verfahren entwickelt um die Fäden synthetisch in einem Labor zu gewinnen. Erste Versuche wurden bereits an Ratten durchgeführt und verliefen sehr erfolgreich. Auf Dauer könnte dieses Verfahren dazu dienen Menschen vor einer dauerhaften Erblindung zu bewahren.

Essstörungen bei Kindern

© Xenia-Luise - Fotolia.com

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Die meisten Eltern wünschen sich immer nur das Beste für ihre Kinder. Sie sollen glücklich und kindgerecht aufwachsen, aber gleichzeitig den Ernst des Lebens nicht ignorieren und auf die Tücken des Erwachsenwerdens vorbereitet werden. Dass es dabei nicht den einen richtigen Weg gibt, liegt vor allem an der Individualität eines jeden Kindes. Auch die Erfahrungen und Persönlichkeiten der Eltern spielen entscheidend in die Entwicklung von Kindern hinein. Doch egal wie sehr sich Eltern bemühen und wie gut die Voraussetzungen sind, Probleme entstehen dennoch und dürfen nicht ignoriert werden. In der heutigen Zeit wird das Thema Essstörungen bei Kindern immer öfter thematiesiert, da die Fälle stetig zunehmen. Dabei hat eine aktuelle Studie herausgefunden, dass die Eltern verstärkt dazu neigen, Störungen wie Magersucht und Bulimie zu verharmlosen oder gänzlich zu ignorieren.

Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts ist die perfekte Brutstätte für Magersucht und ähnliche Essstörungen, die schon in jungen Jahren ausbrechen können. Der Schlankheitswahn im Mode- und Medienbereich führt dazu, dass ein verzerrtes Bild in der Realität entsteht: nur wer schlank ist, kann erfolgreich werden und sein. Welches Mädchen träumt nicht auch einmal davon, ein berühmtes Model zu werden und die schönsten Kleider der Welt tragen zu dürfen. Aber das scheint nur in Erfüllung zu gehen, wenn man auf seinen Körper achtet und so dünn wie möglich ist. Dazu gehört nur zu oft, so wenig wie möglich zu essen. Essstörungen können dabei zu erheblichen Entwicklungsstörungen des Kindes führen, die unbehandelt soagr lebensbedrohlich sein können. Da heißt es, so schnell wie möglich handeln. Nur muss dafür die Krankheit auch erkannt werden, was nur selten der Fall ist. Insbesondere Eltern, die selbst stark auf ihrer Körper und Ernährung achten, finden schlanke Kinder gut und unterstützen sie dabei. Oft erkennen sie das Problem erst, wenn es fast zu spät ist und nur noch professionelle Hilfe helfen kann.

Mode für Jungs: Sportliche Winterstiefel im Outdoor-Einsatz

Boots © markus_marb - Fotolia.com

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Bei der Auswahl des richtigen Schuhwerks für den Sohnemann kann es zu mancher Unstimmigkeit zwischen Eltern und Kind kommen.

Denn die wilden Jungs haben durchaus bereits im jüngeren Alter eine gewisse Lieblingsmode, also Schuhe die sie aus kindlichem Ästhetikbewusstsein heraus anderen vorziehen. Der Faktor Coolness spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Jungenschuhe müssen wild, pfiffig oder abenteuerlustig aussehen. Sie werden dann unter großer Anerkennung und Raunen im Freundeskreis herumgezeigt und verschaffen ihrem Kind eine gehobene Stellung unter seinen Spielkameraden.

Natürlich sind das nur einige Faktoren, die zu einer Kaufentscheidung beitragen. Eltern, vor allem Mütter, wollen gerade jetzt zur Winterzeit, dass das Schuhwerk die empfindlichen Füße des Sohnemannes vor Kälte, Nässe und unliebsamen Erkältungen schützt. Da kann es schonmal zum handfesten Zoff, mit viel Geplärr und Tränen kommen, wenn die Mama der Meinung ist, der Stiefel sei nicht warm genug, obwohl er fesch aussieht und dem Jungen zuspricht. Doch natürlich sind sich die Hersteller von Kinderschuhen dieser Problematik durchaus bewusst. Dieses Jahr sind sie mit ihren Kollektionen auf eben diese Thematik eingangen und haben versucht den Faktor Coolness in ihr Design mit einfließen zu lassen.

So entstanden Winterschuhe für Jungen, die einerseits warm, wasserundurchlässig und gut besohlt sind, andererseits verwegen aussehen. Alpen Kinderschuhe beispielsweise im militärisch, anmutenden Outdoordesign lassen das Herz eines jeden Jungen, der gerne ausgiebig im Schnee tobt höher schlagen. Die Mutter kann dabei guten Gewissens zuschauen, denn durch einen umfassenden Kälteschutz sind Alpenschuhe gegen Wind und Wetter abgesichert. Ein griffiges Profil sorgt dafür, dass die Lieben nicht auf Eisflächen ausrutschen.

Das Wintervergnügen für die Kleinen steht damit auf sicheren Sohlen.

 

Gastautorin Katrine Poulsen

Hirnleistung durch Stillsitzen gemindert

Es ist allgemein bekannt, dass Kinder ihre Umwelt durch körperliche Aktivität erkunden. Durch Hüpfen, Springen oder Balancieren fördern sie ihr Koordinationsvermögen, motorische und kognitive Fähigkeiten sowie ihre Sozial- und Risikokompetenz.

Doch während des Unterrichts in der Schule wird von den Kindern meist verlangt, diesem Bewegungsdrang zu widerstehen. Meistens müssen die Kinder still sitzen, den Blick nach vorne richten, der Lehrerin ganz aufmerksam zuhören und fleißig arbeiten. Doch wenn sie in der Schule lange still sitzen müssen, fangen sie irgendwann an, auf dem Stuhl umher zu rutschen oder zu kippeln. Meistens sind die Lehrer nicht sehr erfreut darüber.

Und eigentlich verhalten sich Kinder dabei instinktiv ganz richtig. Mehrere Studien, zeigen, dass Stillsitzen bei Schülern körperlich sowie geistig ungesund ist und die Hirnleistung sogar mindern kann. Eine gesunde Bewegungsunruhe dagegen ist unverzichtbar für die geistige und körperliche Entwicklung von Heranwachsenden.

Wenn Kinder auf körperliche Aktivität nicht verzichten müssen, lernen sie auch besser. Für das Gehirn stellt Bewegung eine Art Nahrung dar – dabei werden die Nervenzellen unterstützt, sich miteinander zu vernetzen. Wenn Kinder im Unterricht kippeln, folgen sie also mitunter einem Bedürfnis ihres wachsenden Gehirns. Dabei aktiviert das Gehirn den Körper, um von ihm wiederum spezielle Botenstoffe und Sauerstoff zu bekommen, durch die es wach bleibt. Deshalb verwundert es nicht, dass Kinder im Grundschulalter, bis zum 11., 12. Lebensjahr, ein intrinsisches Bedürfnis haben, sich zu bewegen. Man sollte sie daran nicht hindern, sondern entsprechende Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen.

Dabei reicht Sportunterricht allein bei Weitem nicht aus, um eventuelle Bewegungsdefizite auszugleichen. Auch während des Unterrichts in anderen Fächern ist Bewegung unabdingbar.